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Sie sind aus Lavagestein entstanden, die Kuppen und Kegel, die der Gegend ihr Profil verleihen. Eigentlich müsste die urige Gegend vor den Toren Bonns Vierziggebirge heißen. Denn so viele Erhebungen hat das malerische Ausflugsgebiet. Mittendrin liegt der Drachenfels, immerhin 321 Meter hoch. Millionen Besucher kommen alljährlich hierhin. Um den Gipfel zu erklimmen nimmt man entweder die Zahnradbahn oder verlässt sich auf seine Füße.

 

Geboten wird ein unübertrefflicher Blick Richtung Westerwald, Eifel und Kölner Bucht sowie und vor allem ins Rheintal. Außerdem finden Besucher die Reste einer Bergruine aus dem frühen Mittelalter. Diese Drachenburg war die Heimat eines Angst einflößenden Ungeheuers, eines meterlangen Reptils, das bis heute im Volksglauben lebendig geblieben ist. Aber warum wurden gerade hier in diesem eigentlich doch recht freundlichen Gebirgszug Feuer speiende Drachen und böse Unholde vermutet? Möglichweise weil das Gebiet zu jener Zeit von undurchdringbarem Wald bedeckt war.

 

Siegfried, der hier auf seiner Reise zum Nibelungenhof in Worms den sagenhaften Drachen erschlagen haben soll, wusste wahrscheinlich gerade das Unwegsame an dieser Gegend zu nutzen. Das Feuerspeien in den Sagen könnte zudem auf Zeiten zurückzuführen sein, als hier noch Vulkane aktiv waren. Der Petersberg, noch zehn Meter höher, hat schon viele Schlagzeilen als Standort einer Nobelherberge für wichtige Staatsgäste gemacht. Manch einer von ihnen soll auf den Großen Ölberg gegangen sein, der mit 460 Meter Höhe alles im Siebengebirge überragt. Am Fuße des Drachenfelses liegt Rhöndorf, wo Konrad Adenauer sich 1937 sein Privathaus bauen ließ. Heute ist es Gedenkstätte. Fast alles blieb so, wie der Kanzler es hinterlassen hat, als er 1967 starb.

 

Selbst den Gartenpavillon, in dem er seine Memoiren schrieb, dürfen Besucher bestaunen. Sein Grab auf dem Rhöndorfer Friedhof wurde Wallfahrtsstätte. Königswinter ist der größte Touristenmagnet der Region. Hier legen die Rheinfähren an. Die Inschriften stattlicher Gasthöfe und Weinstuben sind sogar auf der anderen Rheinseite noch zu lesen. In einem barocken Wohnhaus ist das Siebengebirgsmuseum untergebracht. Zahlreiche Dokumentationen zeigen den geologischen Aufbau des Gebirges, Gesteine und ihre Verwendung in der Architektur sowie die Geschichte der Burgen und der Rheinschifffahrt. In Unkel erfreuen sich neben den Weinfesten im Herbst auch Nachtwächter-Rundgänge besonderer Beliebtheit. Sie führen nicht nur durch schummrige Gassen, sondern auch mit einem Schiff über den Rhein.

 

Ob Tagesausflug, Jahresurlaub oder Kurzferien – das Siebengebirge wird vielen Ansprüchen gerecht. Da die Region vom Fremdenverkehr lebt, gibt es eine Fülle an Unterkunftsmöglichkeiten – vom Privatzimmer im Grünen bis zum feudalen Hotel an der Rheinpromenade. Ferienwohnungen, Ferienhäuser und Pensionen können unter anderem über die eigens gegründete Tourismus Siebengebirge GmbH gebucht werden.